Parlamentarisches Frühstück im Bundestag – Heilpraktiker im Gespräch mit Abgeordneten März 2026
Die Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften (GDHP) veranstaltete am 26. März 2026 auf Einladung von Simone Borchardt, der gesundheitspolitischen Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ein Parlamentarisches Frühstück im Deutschen Bundestag. Vor Mitgliedern des Deutschen Bundestages – den Abgeordneten Simone Borchardt, Emmi Zeulner und Mark Helfrich (alle CDU/CSU-Fraktion) – sowie vor Referentinnen und Referenten weiterer Abgeordneter stellte die Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften (GDHP) die Relevanz der Heilpraktikerschaft im Gesundheitswesen dar.
Der Hintergrund: Im November 2025 wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) das Empirische Gutachten zum Heilpraktikerwesen veröffentlicht. Ein Rechtsgutachten des BMG liegt seit 2021 vor. Die Ergebnisse beider Gutachten liefern eine solide Beschreibung der Rolle von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern in der heutigen gesundheitlichen Versorgung.
In ihrem Impulsvortrag würdigte die Schirmherrin Frau MdB Simone Borchardt die Arbeit der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker und hob deren Relevanz für das Gesundheitswesen hervor. Sie betonte, man wolle und müsse faktenbasiert über die Heilpraktikerschaft reden. „An uns soll es nicht scheitern und mit dem empirischen Gutachten gibt es jetzt eine neutrale Stimme.“
In diesem Rahmen nahm auch VFP-Präsident Dr. Werner Weishaupt die Gelegenheit wahr, wesentliche Aussagen des empirischen Gutachtens bezogen auf die Heilpraktiker für Psychotherapie zu präsentieren. Der VFP mit seinen bundesweit 12.500 Mitgliedern – davon 8.000 Heilpraktiker für Psychotherapie in eigenen Praxen – hat dazu den besten Überblick.
Insgesamt gibt es nach der Zählung des BMG-Gutachtens von 2022 über 32.000 HP für Psychotherapie und mittlerweile rund 36.000. Das sind genauso viel wie approbierte psychologische Psychotherapeuten, die neben den Fachärzten an der psychotherapeutischen Versorgung der Bevölkerung teilnehmen.
Die gewachsene Bedeutung dieser Berufsgruppen ist auf dem Hintergrund eines langjährigen Trends der letzten 30 Jahre zu sehen. Der zeigt: Psychische Erkrankungen verursachen (nach den Muskel- und Skeletterkrankungen) die meisten Fehltage und die meisten Frühverrentungen!
D.h. weder die ärztlichen noch die psychologischen Psychotherapeuten werden diesem Bedarf gerecht: nach wie vor liegen die Wartezeiten auf einen Therapieplatz bei 5 – 6 Monaten für Erwachsene und 9 -12 Monate für Kinder und Jugendliche! Das ist besonders dramatisch, denn bis dahin sind die Kinder längst sitzengeblieben und ihre Störungen haben sich chronifiziert – mit der Folge, dass ihre Therapie deshalb oft sehr viel länger dauert, als wenn sie sofort Hilfe bekommen hätten!
Die Heilpraktiker für Psychotherapie bieten vergleichsweise schnell Termine an und spielen deshalb eine bedeutsame Rolle für die psychotherapeutische Versorgung der Bevölkerung. Sie sind nicht wegzudenken: in jedem Jahr haben sie 2 Mio. Patientenkontakte.
Sollte es uns nicht mehr geben, was ja von Gegnern unseres Berufsstands immer wieder mal gefordert wird, würden Millionen Patienten in das kassenärztliche Versorgungssystem zurückfallen und es personell und finanziell hoffnungslos überlasten.
Das empirische Gutachten des BMG hat wesentliche Zahlen und Fakten zusammengetragen, die viele Vorurteile gegenüber unserer Berufsgruppe widerlegen:
- Hoher Bildungsstand: 69% der Heilpraktiker für Psychotherapie verfügen über die Hochschulreife, 52% über einen Hochschulabschluss (meist im Gesundheitsbereich) – statt nur über den gesetzlich geforderten Hauptschulabschluss
- Hohe Weiterbildungsquote: durchschnittlich drei Weiterbildungen pro Jahr
- Hohe Kooperation mit Ärzten u.a. Gesundheitseinrichtungen – dabei verantwortungsbewusste Einschätzung der eigenen Grenzen bei Verweisung an Fachärzte
- Sehr geringe Fehler- bzw. Schadensquote, dem entsprechend sehr niedrige Beiträge bei der Berufshaftpflicht
- Strafrechtlich unauffälliger Berufsstand: seit 1993 nur sieben Ermittlungsverfahren und nur drei Verurteilungen – aber nicht wegen Verfehlungen bei Diagnose und Therapie, sondern wegen falscher Titelführung, Grenzüberschreitung der sektoralen Erlaubnis und Steuerhinterziehung
- Auch zivilrechtlich unauffällig: kein Widerruf der Heilkundeerlaubnis im Untersuchungszeitraum (2017 – 2022)
- Breites wissenschaftliches Methodenspektrum und evidenzorientierte Methodenauswahl
- Hohe Patientenzufriedenheit – Patienten zahlen überwiegend selbst = Zeichen für qualitativ hochwertige Arbeit
Unterstützung bei Trauer und Verlust
Der Verlust eines geliebten Menschen oder eine andere schwere Veränderung im Leben kann uns tief erschüttern. Gefühle wie Schmerz, Leere, Angst, Traurigkeit oder Hilflosigkeit sind ganz normal – und doch fühlen wir uns damit oft allein.
In meiner Praxis in Winnenden biete ich Dir einen geschützten Raum, in dem Du Deine Trauer zulassen und Schritt für Schritt neue Wege finden kannst. Jeder Mensch trauert auf seine eigene Weise. Manche möchten viel reden, andere ziehen sich zurück. Vielleicht hast Du das Gefühl, dass Deine Trauer in irgendeine Richtung „zu viel“ ist oder nicht verstanden wird. Gemeinsam schauen wir, was Du brauchst, um Deinen Weg durch die Trauer zu gehen und in welchem Tempo.
Mögliche Themen in der Trauerbegleitung:
Verarbeitung des Verlusts eines nahestehenden Menschen, Unterstützung in Phasen von Abschied und Veränderung
Umgang mit Schuldgefühlen oder innerer Leere
Narzissmus
Ich möchte hier mehr Informationen zu Narzissmus und speziell über narzisstische Eltern zur Verfügung stellen. Hier geht es mir darum, ein Verständnis dafür zu vermitteln, aus welcher Not heraus diese Persönlichkeitsstruktur entstanden ist und welche Folgen es für die Kinder hat. Die eigene Geschichte zu verstehen ist ein erster Schritt zur Heilung.